Prinzipien der Akupunktur

Prinzipien der Akupunktur

Im Körper finden sich 12 Hauptmeridiane und 8 außerordentliche Meridiane. Die Meridiane sind Leitbahnen, in denen die Energie (das Qi) fließt. Man kann sie sich wie ein Kanalsystem vorstellen, das den Körper durchzieht. Kommt es hier zu einem Energiestau, hat dies Schmerzen zur Folge (Beispiel: Bandscheibenvorfall mit einhergehenden Rückenschmerzen).

Meridiane sind keine geraden Röhrenleitungen. Vielmehr verlaufen ihre Bahnen in Kurven und Zacken, ähnlich wie bei Baumwurzeln. Die darauf verlaufenden Akupunkturpunkte orientieren sich an den Blut- und Nervengefäßen des Körpers. An besonders wirksamen Punkten (sog. Meisterpunkten) finden sich immer wieder auch eine Arterie, eine Vene und ein Nervenbündel. Beim Stechen der Nadel in einen Akupunkturpunkt verursacht man eine Miniwunde. Darauf reagiert der Körper mit einer Vielzahl von Wundheilungsprozessen wie z. B. die vermehrte Durchblutung, die Ausschüttung von Gerinnungsstoffen und schmerzstillenden Botenstoffen wie Endorphin.

Bei Rückenschmerzen beispielsweise bewirkt die Akupunktur eine verbesserte Durchblutung und damit eine Lockerung der Muskeln sowie durch die Endorphinausschüttung eine Schmerzfreiheit. Dies führt zu einer wieder einsetzenden Bewegungsfreiheit und damit zur Normalisierung der Körperhaltung.

Akupunktur